Gib deinen Produkten eine digitale Erweiterung – einfach per QR-Code.

Regulatorik

EU-Verordnung zu digitalen Produktpässen: Für wen wird er ab wann Pflicht?

Die EU führt den digitalen Produktpass schrittweise als Pflicht ein – zunächst für bestimmte Produktgruppen. Der aktuelle Stand.

Was die Verordnung vorsieht.

Im Rahmen der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) wird der digitale Produktpass für ausgewählte Produktgruppen verpflichtend – mit dem Ziel, Herkunft, Materialien und Nachhaltigkeitsangaben nachvollziehbar zu machen.

Die Umsetzung erfolgt gestaffelt: Einzelne Produktgruppen (etwa Textilien, Batterien, Elektronik) werden nacheinander verpflichtet, nicht alle gleichzeitig.

Für wen und ab wann.

Der genaue Zeitplan wird je Produktgruppe einzeln in delegierten Rechtsakten der EU festgelegt – die ersten Produktgruppen folgen in den kommenden Jahren. Bist du unsicher, ob deine Branche betroffen ist: Die EU-Kommission veröffentlicht den jeweils aktuellen Arbeitsplan (Working Plan) mit den priorisierten Produktgruppen auf ihrer Website.

Unabhängig von der Pflicht lohnt sich der freiwillige Start schon heute – wer vorbereitet ist, wenn seine Produktgruppe an der Reihe ist, spart sich Zeitdruck.

Was das für dich bedeutet.

Auch wenn deine Produktgruppe heute noch nicht verpflichtet ist: Ein digitaler Produktpass, den du schon jetzt aufbaust, ist direkt kompatibel mit dem GS1-Digital-Link-Standard, auf dem auch die EU-Vorgaben aufbauen.

Schon heute startklar für morgen.

Erstelle deinen digitalen Produktpass – kostenlos, in wenigen Minuten.