Gib deinen Produkten eine digitale Erweiterung – einfach per QR-Code.
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Einfach erklärt
Das ist der riesige digitale Aktenschrank eines Unternehmens, der irgendwo in einem Rechenzentrum (Cloud) steht und in dem alle Papiere, Zertifikate und Baupläne zu einem Produkt abgeheftet sind.

Alltagsbeispiel
Stell dir vor, der QR-Code ist das Schloss, der Resolver ist der Postbote, der den Brief trägt, und das DPP Repository ist dein eigener Tresor zu Hause, in dem die eigentlichen Wertgegenstände (deine Daten) liegen.

Kurze präzise Definition
Das DPP Repository ist die dezentrale Datenbank- oder Cloud-Infrastruktur eines Unternehmens, in der die eigentlichen produktbezogenen Daten, Zertifikate und Historien strukturiert und persistent gespeichert werden.

Ausführliche Erklärung
Die ESPR verfolgt ein dezentrales Konzept. Das bedeutet, das EU DPP Registry speichert nur Verweise, aber keine Pässe. Das Repository liegt in der Verantwortung des OEMs (oder eines von ihm beauftragten IT-Dienstleisters im Rahmen von Multi-tenancy). Es nutzt Technologien wie JSON-LD und REST APIs, um die von einem DPP Assembler zusammengetragenen Daten bereitzuhalten und auf Anfragen des Resolvers zu antworten.

Zusammenhang mit dem Digitalen Produktpass
Ohne Repository gäbe es keine Pässe. Wenn ein Hersteller pleitegeht, verlangt das Gesetz oft, dass ein Backup-Repository (z.B. bei der EU) einspringt, da die Produktdaten eines Tisches oder Autos für Recycler auch nach 20 Jahren noch abrufbar sein müssen.

Synonyme / Abkürzungen
DPP-Datenspeicher, Dezentrale Produktdatenbank.

Praxisbeispiel aus Unternehmen oder Industrie
Ein Möbelbauer nutzt die Server von Amazon Web Services (AWS), um sein eigenes DPP Repository zu hosten. Wenn ein Endkunde den Stuhl scannt, wird die Anfrage direkt an diesen AWS-Server in Frankfurt geleitet. Die Daten verlassen niemals die Kontrolle des Möbelbauers (Digitale Souveränität), da er den Server (das Repository) selbst verwaltet.

Quellen

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